Nichts war’s heuer mit dem traditionellen Dorfnikolaus in Oberknöringen. Auch das Entsenden von Nikolaus und Knecht Ruprecht an die Familien in Burgau und Umgebung durch die Kolpingsfamilie Burgau war nicht möglich gewesen. Sollte es ein Nikolaustag wirklich ganz ohne den Nikolaus sein? 

In Unterknöringen hatte die Feuerwehr eine eindeutige Antwort drauf: Nein! Sie organisierte es, dass trotz Corona-Pandemie dort der Nikolaus trotzdem kommen konnte. Nur eben ein bisschen anders und vor allem auf Abstand. Seine Glocke war am Sonntagvormittag schon von weitem zu hören, als er auf der Kutsche von Monika und Hermann Riß durch die Straßen Unterknöringens zog, während die Kinder an den Fenstern standen oder ihm von der Straße aus zuwinkten. Die Erwachsenen freuten sich ebenfalls: „Richtig schön“ und „Auch bei  Corona soll man den Nikolaus nicht vergessen“, sagten sie zum Beispiel. Geschenke gab es natürlich auch, nämlich auf Papier gedruckt: Die besten Wünsche für einen schönen Nikolaustag, eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest. Mitglieder der Feuerwehr verteilten diese mit einem kleinen Schokoladennikolaus in den Briefkästen. 

Text und Bilder: Augsburger Allgemeine